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Die Österreicher haben hiermit bereits zum achten Male das Tonstudio Hörnix geentert, um ein neues Machwerk von Stammproduzent Georg Hrauda aufnehmen zu lassen. Bisher war jede der Vorgängerscheiben ein Hörgenuss und so ist es auch diesmal wieder. Die Mannen um das letzte verbleibendes Gründungsmitglied Virus 666 P.K. gehen diesmal sehr vielseitig zu Werke. Die allesamt recht schnellen Songs mit den Abigor-typischen, chaotischen Songstrukturen werden durch gezielt eingesetzte Elemente wie Keyboard, kurze Synthie-Passagen, Sprechgesang, sowie einige andere Feinheiten bereichert. Keine Angst, das heißt nicht, dass man völlig experimentell geworden ist, die Abigor-Markenzeichen Rohheit und Brutalität dominieren auch auf "Satanized" alle acht Songs. Wer wissen will wie das konkret gemeint ist, der höre sich zum Antesten die Stücke "Repulsor" oder "Galaxies And Eons Decline" an. Zur aktuellen Bandbesetzung: Thurisaz LiD, der Sänger von Heidenreich, der ja schon auf dem Vorgängeralbum "Canneling..." die Vocals übernommen hat, weiß seine Stimme auch auf der aktuellen Platte sehr geschickt und vielseitig einzusetzen. Der durch den Weggang von T.T. vakante Posten am Schlagzeug ist übrigens durch den Dornenreich-Drummer Moritz N. neu besetzt worden. Beileibe kein Schlechter Ersatz. Mein Hauptkritikpunkt an "Satanized" ist einzig und allein das kitschige Layout der Platte. Das war bei Abigor doch sonst immer so vorzüglich, diesmal find ich's echt schrecklich. Kann man aber wohl verschmerzen. (Thomas)


Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 41:42 min
Label: Napalm Records
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