Nach einer katastrophalen Anreise nach Köln (die A3 war vor Leverkusen gesperrt). Aufgrund dieser Sperrung der Autobahn standen wir eine ganze Stunde auf einen Fleck und haben deswegen MOB RULES verpasst, die allerdings auch vor dem angegebenen Beginn auf die Bühne mussten.

So begann das Konzert dann etwas verspätet für uns, mit der Band RAGE. Die Band begann mit 2 Songs vom aktuellen Album. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch gemeint, es wären MOB RULES, da ich sehr guten Party Rock gehört habe. Nach diesen 2 Songs war die Stimmung im Publikum schon sehr ausgelassen. Und mit der Ansage zum nächsten Song, merkten die ersten, die keine RAGE Fans sind, das dort oben auf der Bühne bereits die Band RAGE stand. Die Band bekam von HELLOWEEN offensichtlich nur fast eine Stunde Spielzeit, die man auch gut zu nutzen schien, bis man dann anfing Solos zu spielen. Zur Mitte des Auftrittes wurde ein Gitarrensolo und zum Ende der Show wurde noch ein Drumsolo eingebaut. Da fragt man sich doch, hat die Band in den über 20 Alben kein Material mehr, das man live bringen kann oder möchte, muss man die geringe Zeit unbedingt überbrücken?! Nach dem Drumsolo kamen dann die zwei Songs die ich von RAGE kenne. Das eine ist "Don't You Fear The Winter" bei dem das Publikum zum ersten mal animiert wurde mitzusingen. Dann wollte die Band die Bühne verlassen, aber das frenetisch geforderte "Higher Than The Sky" gaben uns RAGE dann noch als Zugabe.

Setlist Rage:

War Of Worlds
Great Old Ones
Sent By The Devil
Firestorm
Down By Low (?)
Gitarrensolo
Soundchaser (?)
Set The World On Fire
Drumsolo
Don't You Fear The Winter
-----------------------
Higher Than The Sky

Mit einem richtigen Feuerwerk legten HELLOWEEN los. Die Songs der ersten 40 Minuten kannte sogar der Tutti, der nur bis zur Keepers 2 die Alben hat. Insgesamt haben HELLOWEEN an diesem Abend ganze 7 Songs aus dieser frühen Ära gespielt. Dies hat mich etwas überrascht, da man auf den letzten Touren immer nur so 3-4 Songs aus dieser Zeit gespielt hat. Bei den Song "Keeper Of The Seven Keys" hat Andi dann zum ersten mal geprüft, ob das Publikum an diesem Abend auch gut in Form ist. So sang das Publikum den Ausklang des Liedes. Danach wurde der neue Gitarrist vorgestellt und man bekam den Anschein, als ob er zu einem Solo ansetzten würde, ging dann aber sehr schnell in "Future World" über. Auch bei diesem Song durfte das Publikum wieder schön mitsingen. Zur Hälfte des Auftrittes wurde es dann etwas ruhiger, als der Keyboarder, der sich hinter den Boxen verstecken musste, den Song "Forever And One" anspielte. Als Schwachpunkt dieser Show muss ich den Song "Back Against The Wall" benennen. Dieser hat überhaupt nicht in das Programm dieses Abends gepasst, was ich etwas schade fand. Aber direkt nach diesem Tiefpunkt konnte man das Publikum mit "Power" wieder begeistern. Bei dem Solo dieses Songs wurde wieder munter mitgeträllert á la IRON MAIDEN. Nur übertrieb es die Band an diesem Abend etwas, so dass sie von einigen aufgefordert wurden doch weiterzuspielen. Nach diesem Song war das Programm dann allerdings zu Ende und die Band verließ die Bühne, gab uns aber noch 2 Zugaben und dann war nach gut 100 gespielten Minuten wirklich Schluss.

Setlist Helloween:

Starlight
Murderer
Keeper Of The Seven Keys
Future World
Eagle Fly Free
Hey Lord
Forever And One
Open Your Life
Dr. Stein
If I Could Fly
Back Against The Wall
Power
-----------------------
Sun 4 The World
How Many Tears

(Willy)

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